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Handwerk 4.0 – Digitalisierung macht glücklich

Handwerk 4.0, aber richtig

Die Experten sind sich inzwischen einig. Die Digitalisierung im Handwerk schreitet mächtig voran. Ob es der Einsatz von Drohnen oder Geräten wie 3-D Druckern ist, oder ob es Softwarelösungen sind, die die Arbeitsprozesse in einem Handwerksunternehmen stark vereinfachen. Der Wandel ist in vollem Gange.

Handwerk wandelt sich

So wie es heute möglich ist tagesaktuell über sein Unternehmen den Überblick zu haben oder seine Mitarbeiter durch ein automatisiertes Bonussystem hochmotiviert zu halten, so wandeln sich die äußeren Umstände für die Gewinnung von Kunden ebenso. Kam der Kunde noch vor einiger Zeit überwiegend direkt zu seinem Handwerker des Vertrauens, geht heute der Kundenkontakt häufig über Portale von Herstellern einzelner Produkte und geht erst im zweiten Schritt über zum Handwerksunternehmen.

Welche Digitalisierungsprozesse im Handwerk Sinn machen

Die eigene Webseite sollte in jedem Fall responsive programmiert sein, so dass sie auch auf Mobilgeräten anschaulich ist. Außerdem ist ein SEO-optimierter Internetauftritt ein gutes Mittel von Kunden in der Region gefunden zu werden.

Prozesse vereinfachen, Büroaufwand minimieren

Mit einer speziell für die eigene Branche zugeschnittenen Softwareanwendung können monatlich gut und gerne 15 bis 30 Stunden Büroarbeit eingespart werden. In dem z.B. alle notwendigen Dokumentationen wie Tagesberichte, Stundenaufzeichnungen oder Materialverbräuche online auf den Baustellen erstellt werden und direkt nach dem Senden jeder Abteilung im Unternehmen zur Verfügung stehen. Ein Abtippen von Zetteln oder Hinterherlaufen hinter Aufzeichnungen gehört damit der Vergangenheit an.

Transparente Arbeitsweisen wirken motivierend

Ist die automatisierte Nachkalkulation und ständig verfügbare Kostenkontrolle der eigenen Baustellen ein digitales Instrument, welches in einem Handwerksbetrieb eingeführt ist, können gut laufende Baustellen sofort erkannt werden. Die verantwortlichen Mitarbeiter werden durch objektives Lob und Anerkennung von der Geschäftsleitung weiter motiviert, Höchstleistungen abzuliefern. Läuft es bei Baustellen einmal nicht rund, kann sofort gegengesteuert werden und damit Schaden vom Unternehmen fern gehalten werden.

Was kostet Digitalisierung im Handwerksunternehmen

Die Einführung einer umfassenden Softwarelösung im eigenen Betrieb bis zum reibungslosen Betrieb dauert etwa einen Monat. Die Kosten belaufen sich bei einem Handwerksbetrieb mit 10 Mitarbeitern auf ca. 100€ monatlich und etwa 2.000€ an Erstinvestition in mobile Geräte und in eine persönliche Einführung des Systems im eigenen Hause.

Digitalisierung macht glücklich

Ist dieser Schritt erfolgreich gelungen, werden sofort Zeiten frei, in denen sonst der Papierkram erledigt werden musste oder aufwendig Informationen erarbeitet werden mussten. Weitere Zeiten werden bei der Geschäftsleitung frei, da eigenmotivierte Mitarbeiter selbst das Ziel haben die Baustelle zum Erfolg zu bringen und so weniger Kontrolle benötigen.
Nicht selten steigert ein vernünftig digitalisiertes Unternehmen im Bauhandwerk den Gewinn um mehrere 10.000€ im Jahr. Geld macht zwar nicht glücklich, aber beruhigt ja bekanntlich. Die größeren Vorteile liegen aber sicher in einem modernen Image des Unternehmens, einem gutem Betriebsklima und einem ausgeglichenem Unternehmer/in, der/die beruhigt in die digitale Zukunft blicken kann.